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Chronik des Pz-Btl 343/143/5

1. Das Wappen des Pz-Btl 343

- im Jahre 1964 vom Bundesminister der Verteidigung verliehen,
ist das Wappen der alten brandenburgisch-Preussischen Garnisonsstadt

NEURUPPIN


70 Km nordwestlich von Berlin.
Neuruppin entstand im 12.Jahrhundert aus einer Dorfsiedlung. Die ehemaligen Stadtherren,dieGrafen von Arnstein, geben der Stadt ihren silbernen Adler, der auf rotem Grund zum Stadtwappen wurde.

Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wurde Neuruppin zu einer Garnisonsstadt, in der viele berühmte Regimenter standen.
Am längsten - fast 100 Jahre - das Infanterieregiment 24, die Erstürmer der Festung Duoumont, zuletzt u.a. das Panzerregiment 6 und Teile des Artillerieregiments 75. Zahlreiche berühmte Männer stammen aus Neuruppin und Umgebung,

So zum Beispiel :
der Husarengeneral Hans Joachim von Zieten
der Baumeister Friedrich Schinkel
der Dichter Theodor Fontane
Das Bataillonswappen soll ihre Erinnerung bewahren und die Verbundenheit in einer gemeinsamen deutschen Geschichte zum Ausdruck kommen.


2. Auftrag und Aufgaben


Das Panzerbataillon 343-einer der fünf ältesten Panzerverbände der Bundeswehr- verfügt Kampfpanzer LEOPARD 2 über ein Waffensystem, dass sich durch überlegene Feuer-und Stoßkraft, hohe Beweglichkeit, aber auch wirkungsvollen Panzerschutz auszeichnet.
Damit Bataillon besonders befähigt, feindliche Panzerangriffe aufzufangen und den gestellten Feind durch überraschend geführte Stöße in dessen Flanke oder Rücken zu zerschlagen.
Diese bewegliche Gefechtsführung verlangt neben hochmoderner Ausrüstung, leistungsbereite Soldaten, die ihren Kampfpanzer beherrschen, sowie ein Führerkorps, das fähig ist, auf der Grundlage gemeinsamer taktischer Vorstellungen in jeder Lage selbständig im Sinne des erteilten Auftrages zu handeln.
Somit ergänzt sich ein guter Ausbildungsstand mit modernen, einsatzbereitem Großgerät zur überlegenen Kampfkraft.
Das Panzerbataillon kann, verstärkt durch Kampf - und Kampfunterstützungstruppen, als Gefechtsverband für einen zeitlich begrenzten Auftrag eingesetzt werden. In diesen Fällen führt es selbstständig das Gefecht der verbundenen Waffen.
In der Regel kämpft das Bataillon aber im Rahmen der Brigade; auch hierbei wird es meist durch Panzergrenadiere, Pioniere und Panzerjäger verstärkt.
Die Hauptlast des Kampfes tragen jedoch immer die PANZERKOMPANIEN. Aufgrund ihrer Feuerkraft, Beweglichkeit und moderner optronischer Ausstattung sind sie für alle Gefechtsarten gleichermaßen gut geeignet; und zwar bei sowie nahezu in jedem Gelände.
Die STABS und VERSORGUNGSKOMPANIE schafft die Voraussetzungen für die Führung des Bataillons und stellt seine personelle und materielle Einsatzbereitschaft sicher.
Die Bataillonsführungsgruppe, Teile des Stabes und der Fernmeldegruppe sowie der Erkundungs- und Verbindungszug bilden den Bataillonsgefechtsstand / Haupt.
Daneben wird der Erkundungs- - Verbindungszug auch zum Überwachen vor Flanken und nicht Durch Kampftruppen besetzte Räume eingesetzt.

Die Sanitätsgruppe richtet den Truppenverbandplatz ein, der zur ersten der Verwundeten des Gefechtsstandes betrieben wird.
Teile der Transportgruppe und des Instandsetzungszuges bilden die " Vorgeschobene Versorgungsdienste ", die wie Gefechtsstand und Verbandplatz dicht hinter den Kampfkompanien eingesetzt werden.
Die Masse des Instantsetzungszuges, die Materialgruppe sowie Teile der Transportgruppe stellen die " Rückwärtigen Versorgungsdienste " ,deren Einsätze oft bereits abgesetzt von der kämpfenden Truppe in Anlehnung an die logistischen Einrichtungen der Brigade befohlen wird.
Bei den " Rückwärtigen Versorgungsdiensten " befindet sich auch der Gefechtsstand / Rück, der sich aus Teilen des Stabes, und der Fernmeldegruppe sowie der Kompanieführungsgruppe der Stabs - und Versorgungskompanie zusammensetzt.

Das Panzerbataillon 343 ist stolz auf seine schon über 30-jährige Geschichte.

In diesem Zeitraum hat sich bereits eine eigene Tradition entwickelt, die es zu pflegen und zu bewahren gilt. Aber auch die soldatischen Leistungen und die für uns tradierbaren Wertvorstellungen Militärgeschichte gilt es weiter zu beachten.
Das Bataillon fühlt sich besonders dem 1890 aufgestellten Infanterieregiment 143 , dem 1934 aufgestellten Panzerregiment 1 sowie dem 1941 aus einer Abteilung dieses Regiments aufgestellten Panzerregiment 16 verbunden.
Die langjährigen Partnerschaften zu je einem belgischen, französischen und amerikanischen Verband unterstreichen eindruckvoll, dass die Verteidigung unseres Landes nur im Bündnis möglich ist.
Den notwendigen Rückhalt in der Zivilbevölkerung gewährleisten die über Jahre gewachsenen Patenschaften in den Gemeinden BÜHL, HEILIGENWALD und WIRGES.


3. Struktur des Pz-Btl 343(Aufstellung - heute)


4. Geschichte des Pz-Btl 343

Die 30 jährige Geschichte des Panzerbataillons 343 begann am
03.09.1956in Hohenfels.
Unter dem damaligen Kommandeur, Major Burmester, wurde mit
der Kampfgruppe A5 das Panzerbataillon 5 aufgestellt. Der erste
Kader bestand aus Offizieren und Unteroffizieren . Gleichzeitig
fasste man Rekruten in der 2. Kompanie
zusammen.

Der 1.Bataillonsbefehl

Das damalige Panzerbataillon 5 wurde mit einer Stabs- und einer
Versorgungskompanie und 4 Kampfkompanien aufgestellt und nach
und nach mit Kampfpanzern des Typ " M 47 " ausgerüstet.

Am 07.02.1957 verlegt das Panzerbataillon 5 in den neuen Standort
Koblenz.

Das von der Presse groß angekündigte Ereignis nahm die Bevölkerung
mit Freude und Zustimmung auf. Das Bataillon teilte die damalige
Flak-Kaserne in Koblenz-Niederberg 3. algerischen
Spahiregiment. Bis zum April 1957 wurde durch Einberufung von
Wehrpflichtigen die Bataillonsstärke erreicht.

Noch im gleichen Jahr wurde mit der Umrüstung " M 48 A 1 "
ein damals materiell hoher Ausrüstungsstand erreicht.

Seit den ersten Jahren der Aufstellung hatte das Bataillon, das
am 01.04.1959 in Panzerbataillon 143 umbenannt wurde,

Umgliederungsbefehl

mit umfangreichen Personalabgaben den personellen Grundstock für
Neuaufstellungen innerhalb der Panzerbrigade 14 am
28.03.1959 durch Abgabe von 50 % des Personalbestandes zu legen,
sondern auch für das Panzerbataillon 44 in Mengeringshausen am
11.01.1962 durch Abgabe der 2. Kompanie und für
das Panzerbataillon 154 in Hessisch-Lichtenau am 01.10.1968 durch
Abgabe der 3. Kompanie. Neben diesen personellen Einschnitten
verdienen innerhalb der Entwicklung des Panzerbataillons 143
folgende Ereignisse besondere Erwähnung: - Umrüstung von M 48 A1 auf den M 48 A 2C ab Oktober 1964

- Umrüstung auf den Kampfpanzer " Leopard " ab Juni 1967

 

- Umzug von der Fritsch-Kaserne in die Augusta-Kaserne

 

- Erster Truppenübungsplatzaufenthalt in Castle-Martin ( Wales )

 

als
- drittes Bataillon der Bundeswehr am 04.09.1962
- Kaderung der 4. Kompanie ( Einsatz Ausbildungskompanie) am 01.07.1974
- 1. Aufenthalt in SHILO ( Kanada ) 1977

Das Bataillon wurde im Jahre 1981 in Panzerbataillon 343 umbenannt,
die Panzerbrigade 34 der 12. Panzerdivision unterstellt.
Am 05.04.1984 wird im Rahmen eines Brigadeappells auf dem
Standortübungsplatz Schmittenhöhe der erste Kampfpanzer
Leopard 2 an das Bataillon übergeben.

Im Sommer 1985 war die
Umrüstung auf dieses Waffensystem abgeschlossen.
Erwähnenswert erscheint die Teilnahme des Bataillons an den
Großübungen
" Wintershild " ( Februar 1960) " Spätlese " (Okt 1963 )
" Silvertalon " ( Jan 1966 ) " Rösselsprung " (Sept 1969 ) "Schneller Wechsel " ( Sept 1974 )
Reforger /1978 Carbine Fortress 1983 DivGefÜbung (Jun 1986 Jun 1987 )
Eine besondere Belastung und Bewährung zugleich erfuhr das
Bataillon 1973 während des Truppenversuches " Schwarzer Domino "
der für die Zukunftsgliederung der gepanzerten Verbände von
entscheidender Bedeutung war

Unter dem Wappen des Bataillons ist das Panzerbataillon 343
Traditionsträger des ehemaligen Panzerregiment 1 und
Panzerregiment 16 ( seit Mai 66 ) und des ehemaligen
Infanterieregiment 143 (seit Juni 1965 ).

Der Kontakt zur Zivilbevölkerung nur im Standort , sondern
auch durch Patenschaften der 2. Kompanie mit der Gemeinde Wirges
im Westerwald, der 3. Kompanie mit der Reservistenkameradschaft
Oberwerth , der 4. Kompanie der Gemeinde Heiligenwald im Saarland
und der 1. Kompanie mit Bühl , die zugleich Standort des
Ehrenmals des ehemaligen Infanterieregiments 143 ist, gegeben.

Mannschaften, Unteroffiziere, Offiziere und zivile Mitarbeiter haben mit ihrem
Einsatz dazu beigetragen den guten Ruf des Bataillons zu festigen.


5. Führungspersonal des Pz-Btl 5/ 143/ 343


6. Die Geschichte der Augusta - Kaserne

Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht im
Deutschen Reich 1935 und dem Einmarsch deutscher Truppen in
das Rheinland im gleichen Jahr wurde Koblenz wieder Garnisonsstadt.
Der rasche Aufbau der Wehrmacht erforderte , obwohl die
Koblenzer Garnison nach 1936 relativ klein blieb, die
Anlage weiterer Kasernen, deren Bau energisch vorangetrieben wurde.
Ab dem Jahre 1936 wurden gebaut: Die heutige Augusta-Kaserne,
damals als Flak- Kaserne genutzt, die Goeben- Kaserne und die
Deines- Bruchmüller- Kaserne. Als erster Verband zog das 2.
Bataillon des Fernmelderegiments 80 in die ein.

Die Soldaten dieses Regiments belegten die gleichen Blocks, die
heute noch von den Soldaten des Panzerbataillon 343 bewohnt
werden. Die Hallen dienten diesem Bataillon als Stallungen für ca.
120 Pferde. Der heutige Kfz-Abstellplatz des PzBtl diente als
offene Reitbahn dem Training der Pferde.
Die heutige Mehrzweckhalle wurde neben der körperlichen
Ertüchtigung der Soldaten auch als Exerzierhalle
benutzt, der Exerzierplatz schloss sich daran an.
Der Sportplatz, damals außerhalb der Kaserne gelegen, wurde
von den Soldaten des Bataillons mit einem Pfaffendorfer
Sportverein geteilt.

Als am 01.04.1945 die letzten deutschen Truppen die Kaserne
verließen, hatten die baulichen Anlagen, mit Ausnahme eines
schweren Bombentreffers in einem Block, den Krieg unbeschädigt
überstanden.

Ab April 1945 wurden dann ca. 2000 in Koblenz und Umgebung
lebende polnische Fremdarbeiter in der Augusta-Kaserne
zusammengezogen und warteten auf die Rückkehr in ihre Heimat.

Im Jahre 1948 wurde die Augusta- Kaserne wieder von
militärischen Einheiten belegt, und zwar von französischen
Besatzungstruppen. Die Anlage, die dem 7. Regiment des
Tirelleurs Algerienne als Unterkunft diente, wurde in Bercenais- Kaserne
umbenannt und behielt diesen Namen bis Oktober 1957.

In dieser Zeit der Belegung durch französische Einheiten fiel auch
die Einrichtung des Offizierskasinos.
Im Oktober 1957 traf in der Augusta-Kaserne das Vorkommando
des Flug-Abwehrbataillons 5 ein, um die Quartiere für die neu
aufgestellten Verbände zu übernehmen.
Es folgte die Belegung durch das Sanitätsbataillon 5 und
schließlich im Juni 1969 das Panzerbataillon 143 (heute 343 ),
das sich seitdem die Unterkunft Panzerjägerkompanie 140
(heute 340 ) und der Instantsetzungsausbildungskompanie 10/5
(heute 5/5) teilt.
Die Augusta-Kaserne ist eine der kleineren militärischen Anlagen
der Koblenzer Garnison und liegt inmitten eines Wohngebietes.
Die Panzer müssen auf der Fahrt zur Ausbildung
die öffentlichen Strassen in dieser Siedlung benutzen.
Rücksichtnahme der Truppe ist daher ebenso wichtig, Verständnis der Anwohner.
Zurzeit leben in den 6 Unterkunftsgebäuden ca. 750 Soldaten,
hier parken 500 Zivil-Pkw.
Im sind 55 KPZ-Leopard 2 des Bataillons,
12 Jagdpanzer JAGUAR der Panzerjägerkompanie abgestellt.


7. Der Gedenkstein des Königin-Augusta-Garde-Grenadier-Regiments Nr4

Am 11.05.1984 wurde am der -Kaserne feierlich
ein gesetzt.
Über das III. Korps hatte der Bataillonskommandeur Kenntnis von
einem Gedenkstein erhalten, der am Fort Konstantin, Koblenz-Karthause,
einer Trassenführung zum Opfer fallen sollte. Das III. Korps
hatte Stadt Koblenz den Antrag gestellt, diesen
Gedenkstein, der heute wieder die originalgetreue Aufschrift

 

" Zur Erinnerung an das Königin-Augusta-Garde-Regiment Nr 4 "

trägt, im Bereich des III. Korps neu aufzustellen. Die Augusta-Kaserne
wurde aufgrund ihrer Namensgebung als neue Heimstätte
dieses Gedenksteines ausgewählt.
Mit Unterstützung des Autokrans wurde mit bataillonseigenen
Mitteln der 5 Tonnen schwere vom Fort Konstantin in die
Augusta-Kaserne transportiert.
Der feierlichen Gedenksteinsetzung wohnten zahlreiche Gäste,
Vertreter Koblenz und Angehörige des ehemaligen
Garderegiments Nr. 4 bei.


8. Patenschaften der Kompanien

Die zahlreichen Verbindungen des PzBtl 343 zu den Bürgern des
Landes reichen weit über die Grenzen der Garnison und ihrer
unmittelbaren Umgebung hinaus. Diese Verbindungen sind durch
die jahrelange Pflege einzelner Kontakte erwachsen. So erweisen
sich die Bürger der großen Kreisstadt Bühl den Soldaten des
1./PzBtl 343 als großzügige Gastgeber.

Der traditionsreichen Stadt Bühl wurden 1403 durch König
Ruprecht Pfalz das Marktrecht und im Jahre 1835 durch
den Großherzog Leopold von Baden das Stadtrecht zuerkannt.
Längst sind seitdem Straßen- und Stadtteile, die sich um den
erhaltenen Mittelpunkt des einstigen Marktfleckens legen, über
die zunächst engen Stadtgrenzen herausgewachsen. Heute zeigt
sich Bühl als eine mit modernen Industrie- und Wohnanlagen weit
in die Rheinebene hinausragende Stadt.


Die Gemeinsamkeit Bühl und des 1./PzBtl 343 entstand
aus dem Versprechen, die Tradition zu dem ehem. InfRgt 143
fortleben zu lassen. Diese Verbindung der Stadt zur soldatischen
Tradition zeigt sich in der Bereitschaft seiner Bürger, besonders
ihres Bürgermeisters, für der Gedenkstätte des ehem.
InfRgt 143 Burg Windeck Sorge zu tragen. Als am 16. Juni
1973 das Wappen des Bataillons an diesem Ehrenmal im Rahmen
einer Feierstunde angebracht wurde, entstand ein Symbol einer
eigenen Tradition des PzBtl 143 Patenschaft zwischen der
badischen Kreisstadt und der 1. Kompanie.

Die 2. Kompanie pflegt seit 1968 Patenschaftsbeziehungen zu der
ländlichen Stadt Wirges im nahen Westerwald. Wirges ist heute
eine mittelständige Kleinstadt mit einer bedeutenden Keramik-
und Glasindustrie. Seit der Verwaltungsreform ist die Stadt Sitz der
Verbandsgemeindeverwaltung.

Die Kontakte zwischen denSoldaten und ihrer Patengemeinde
reichen von Besuchen des Altersheimes über Unterstützung bei Volksfesten
bis zu Besuchen mit Volltruppe und Manöverball im Anschluss an
TrÜbPlAufenthalten.

Eine Patenschaft besonderer pflegt die 3./ PzBtl 343, die mit
der Reservistenkameradschaft Koblenz-Oberwerth am 07.12.1984
eine freundschaftliche Verbindung einging. Regelmäßige Treffen,
bei denen ein reger Gedankenaustausch stattfindet, sind stets
gern gesehene Anlässe, um sich näher kennen zu lernen.
Gemeinsame Veranstaltungen, wie Sportfeste, Märsche und
geselliges Beisammensein haben in den letzten vier Jahren eine
enge gegenseitige Verbundenheit geschaffen.

Seit dem 01.09.1972 pflegt die 4. Kompanie sehr enge
Patenschaftsbeziehungen zur saarländischen Bergbau-Gemeinde
Schiffweiler - Heiligenwald.


Im Anschluss an einen TrÜbPl-Aufenthalt in Baumholder verlegte
damals die Kompanie mit allen Teilen für 3 Tage in das der
Bundeswehr besonders gastfreundlich gegenüberstehende
Saarland, um die Patenschaftsurkunden auszutauschen. Seither
haben sich eine Reihe erfolgreicher Besuche und Gegenbesuche
angeschlossen, die selbst dann, wenn die Leoparden in Koblenz
bleiben mussten, die Bevölkerung Heiligenwalds ein willkommener
Anlass waren, mit "Ihrer Panzerkompanie" zu feiern.

 


9. Patenschaften mit alliierten Verbänden

Partnerschaft zum 4 th Battalion 69 th / 34 th Armor

 

Urkunde

Das 4th Battalion 69th Armored wurde am 15. Juli 1940 als
organisatorischer Teil der 1.(US) PzDiv aufgestellt.
in Fort Knox, Kentucky wurde das Battalion
der 6. US PzDiv zugeteilt und europäischen
Kriegsschauplatz verlegt.
Das Battalion kämpfte mit Aufzeichnung in der Normandie,
Nordfrankreich, im Rheinland, in den Ardennen sowie in den
Feldzügen in Mitteleuropa.
Am 10. Juli 1945 wurde das Battalion dem 69. Amphibischen
Sturmbattalion zugeordnet und in den pazifischen Raum verlegt.
Während seines dortigen Einsatzes nahm das Battalion an drei
Feldzügen, einschließlich zweier Landungsoperationen, teil und
wurde dreimal ausgezeichnet (Presidential Unit Citations). Vom
März 1946 bis zum August 1950 war das Battalion aktiv.
Erst am 05. September 1950, Einsatz im Koreakrieg wieder
aufgestellt, diente das Battalion ebenfalls mit Auszeichnung unter
den Farben des 69th mittleren PzBtl.
Von Februar 1957 bis September 1972 war das Battalion dann in
Fort Benning, Georgia, stationiert, von wo es um die Jahreswende
1972 schließlich nach Mainz-Gonsenheim, in die Bundesrepublik
verlegt wurde.
Dort wurde es der 1. Brigade der 8. mechanisierten US-InfDiv
unterstellt und erfüllte weiterhin sein Erbe von Qualität und
Professionalismus, wie es in dem Motto "Geschwindigkeit und
Macht" verkörpert ist.
Im Rahmen einer Umgliederung des amerikanischen Heeres wurde
das Battalion am 16. Oktober 1987 in 4th Bn 34th Armor umbenannt.
Im Mai 1988 nahm die 2.Kompanie mit ihren LEOPARD 2 am
Truppenübungsplatzaufenthalt des US-Partnerbataillons in
Grafenwöhr teil. Die guten Schießergebnisse und die
freundschaftliche Aufnahme machten die Tage in Grafenwöhr
für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Partnerschaft zur 16. Groupe de Chasseurs

 

Die 16. Groupe de Chasseurs Kampfgruppe in
Bataillonsstärke, die sich in eine Stabs- und
Versorgungskompanie, eine Panzerkompanie und drei
Panzergrenadierkompanien sowie eine Ausbildungskompanie gliedert.
Mit Kampfpanzern vom Typ AMX 30 und gepanzerten
Mannschaftstransportwagen einschließlich Mörsern verfügt der
Verband über eine vielseitige Bewaffnung und Ausrüstung, die ihn
befähigt, selbständige Kampaufträge auszuführen.
Das Regiment kann auf eine lange Tradition seit seiner
Aufstellung im Jahre 1854 in Grenoble zurückblicken. In
zahlreichen Austauschprogrammen und bei Handball- und
Fußballturnieren, bei denen in sportlicher Atmosphäre die Kräfte
gemessen wurden, bewiesen deutsche und französische Soldaten
neben Ehrgeiz und Leistungswillen auch gute Kameradschaft.
Der von Teileinheiten mit ihrer gesamten Ausstattung
zu Übungsvorhaben des Partnerverbandes wie z.B. die Teilnahme
der 3./PzBtl 341 an der französischen Korpsübung Moselle 1987
in Ostfrankreich oder die Teilnahme eines Zuges der 3. Kompanie
am Truppenübungsplatzaufenthalt des französischen
Partnerverbandes im Mai 1988 in Münsingen sowie der Besuch
eines Panzergrenadierzuges der 16. Groupe de Chasseurs 1985
während des Truppenübungsplatzaufenthaltes in Grafenwöhr
boten die Gelegenheit, gegenseitig die Kampfweise
der Verbündeten kennen zu lernen.
Besonders intensive Kontakte ermöglichte die Teilnahme einer
Mannschaft des Bataillons an der Durchschlageübung der 4./16
GC von Saarburg nach Koblenz im Frühjahr 1988.
Mit diesen Ausbildungsvorhaben wurde und wird immer wieder
die gemeinsame Entschlossenheit zur Verteidigung demonstriert.

Partnerschaft zum Tweede Regiment Gidsen

 

Das 2. königliche Regiment Gidsen ist ein modern ausgerüsteter
Panzerverband, der seit 1969 über drei Panzerkompanien, ausgestattet mit
LEOPARD 1, verfügt. Sein Standort ist Altenrath bei Köln.
Die Partnerschaft zwischen dem am 15. Juli 1875 in Leuze/Belgien
aufgestellten traditionsreichen belgischen Regiment und dem
Panzerbataillon 343 ist am 30. April 1965 mit dem Austausch der
Urkunden besiegelt worden.
Am 30. Mai 1986 feierte das Regiment das 25-jährige Bestehen
nach dem Ende des 2. Weltkrieges.
Der gegenseitige Austausch von Panzerzügen und der
Erkundungs- und Verbindungszüge gehört seit vielen Jahren als
selbstverständlicher Bestandteil zur Jahresplanung beider
Verbände. So führte auch 1988 die 3. Kompanie mit ihrem
LEOPARD 2 eine Ausbildungswoche in Altenrath und der
benachbarten Wahner Heide Anfang Juni durch.
Beim Bataillonssportfest Anfang Juli 1988 in Koblenz belegte, wie
so oft in den letzten Jahren, die belgische Mannschaft den 1. Platz
in der Gesamtwertung
Der gemeinsame Soldatenaustausch während Manövern und bei
Truppenübungsplatzaufenthalten sowie bei sportlichen
Wettbewerben machen die Partnerschaft zu einem persönlich
erfahrenen Erlebnis vieler Bataillonsangehöriger beider Verbände


10. Traditionsverbände

Infanterieregiment 143

Das Infanterieregiment 143 wurde durch

" Allerhöchste Kabinettorder "

vom 01. Februar 1890 - am 01. April 1890 mit drei Bataillonen
gegründet. Das Infanterieregiment bildete fortan zusammen
Infanterieregiment 99 und dem 6. Sächsischen
Infanterieregiment 105 die 60. Infanteriebrigade.

Garnison des Regimentstabes und des 1. und 2. Bataillons war
Strassburg, das 3. Bataillon lag in Kehl. Das Regiment trug bei
Gründung den blauen Waffenrock der Infanterie mit blauer
Achselklappe.

Schon wenige Wochen nach seiner Gründung wurde das Regiment
mit dem modernen Infanteriegewehr 88 ausgerüstet. Die
Parademärsche des Regiments, der " Torgauer Marsch " und der
" Pepitamarsch " gehören auch heute zum Repertoire eines jeden
Musikkorps.

Der erste Weltkrieg sah das Regiment ersten Kriegstagen
an zunächst bei Grenzschutzkämpfen . Doch schon bald
kämpfte das Regiment 14 Monate lang vor Ypern (B), in einer Hölle
von Eisen, Gas und Feuer, von Wasser und Schlamm und
unendlichen Reihen hölzerner Kreuze. Das Regiment bewährte
sich in drei Einsätzen vor Verdun und in der Panzerschlacht bei Meri.
125 Offiziere , 395 Unteroffiziere und 3106 Mannschaften des
Regiments gaben In diesem Krieg .

Das Panzerbataillon 343 fühlt sich über die Gemeinsamkeit der
Verbandsnummern hinaus mit diesem Regiment, dessen
Geschichte reich an Beispielen soldatischen Einsatzes und
kameradschaftlicher Treue ist, verbunden.

 


Denkmal kurz nach Vollendung 1928

Das ehemalige Infanterieregiment lebt heute weiter im "Traditionsverband " der "Alten 143 ern " , dessen jährliche Treffen in Bühl / Baden, die regelmäßige Herausgabe eines Mitteilungsblattes und kameradschaftlicher Beziehungen zu den " aktiven 143 ern " ein Zeugnis dauernder kameradschaftlicher Verbundenheit ablegen. Das Ehrenmal Burg Windeck am Fuße des Schwarzwaldes trägt neben der Gedenktafel für die Gefallenen des Regiments
auch die Wappen des Panzerbataillons 343 / 143.

 

Panzerregiment 1


Kaderverbände der alten Reiterregimenter und sog.
Kraftfahrabteilungen bildeten in den Jahren 1933/34 den
personellen Grundstock für die neu aufzustellenden ersten
deutschen Panzerdivisionen. Innerhalb der 1. Panzerdivision
zog das Panzerregiment 1 als Nachfolger des
Kraftfahrlehrkommandos "Ohrdruf" am 18.10.1935 in seine
Friedensgarnison Erfurt ein.

Wöchentliche Übungen im Abteilungsrahmen ab April 1936, dann
im Regimentsrahmen (August 1936) sorgten schnell für einen
außerordentlichen hohen Ausbildungsstand des Regiments- trotz
zahlreicher Personalabgaben für weitere Neuaufstellungen.

Auch wegen seiner Ausrüstung mit modernen Panzerkampfwagen,
die mit Nachdruck in Angriff genommen wurden, marschierte das
Regiment bald an der Spitze der Panzertruppe der Wehrmacht und
wurde hierfür durch Teilnahme an zahlreichen Paraden ausgezeichnet.
Das Regiment erhielt später den Ehrennamen "schärfste und
schlagkräftigste Truppe des Heeres ".

Mit Beginn des zweiten Weltkrieges war das Regiment zunächst im
Polenfeldzug eingesetzt und gewann schon am achten Kriegstage
die WEICHSEL. Nach fast ununterbrochenem 23-tägigen Einsatz
verlegte das Regiment bis Ende November wieder zurück zur
Ruhepause in seinen Standort. An Verlusten aus diesen Tagen
waren 11 Offiziere und rund 100 Unteroffiziere und Mannschaften
zu beklagen.

Am 28. November 1939 erfolgte die Verlegung in den Westen,
zunächst nach DORTMUND, dann nach DÜSSELDORF
und schließlich am 03. März 1940 in die südliche EIFEL und an die MOSEL.

Der anschließende Frankreichfeldzug sah das Regiment 3 Tage
nach seinem Antreten aus dem Moseltal heraus bereits am 13. Mai
1940 auf dem Südufer der MAAS und westlich SEDAN am 29. Mai
vor DÜNKIRCHEN.

Bei Angriffsgefechten in den Süden und Südosten Frankreichs
zwischen dem 5. und 25. Juni 1940 stand das Regiment bei
BESANCON und BELFORD nahe der schweizerischen Grenze.
Nach einer Phase der Ruhe und Auffüllung der Verluste, die sich
auf rund 20 Offiziere und 200 Unteroffiziere und Mannschaften
beliefen, wurde das Regiment im September 1940 nach
OSTPREUSSEN verlegt.

Der Russlandfeldzug führte die Panzersoldaten in die Brennpunkte
des Kampfgeschehens, so u.a. im September 1941 vor
LENINGRAD, im Dezember 1942 vor MOSKAU und im Februar
1944 in die Kesselschlacht vor TSCHERKASSY. Dazwischen, im
April 1942, erlebte das Regiment seine einschneidenste
personelle Veränderung, als es eine I. Abteilung an die 16.
Infanteriedivision (mot), die spätere 16. Panzerdivision abgeben
musste. Die I. Abteilung gelangte dort als Panzerabteilung 16,
später als Panzerregiment 16 zu Kriegsruhm.

Bevor das Panzerregiment 1 im Mai/Juni 1945 in MÜNCHEN
aufgelöst wurde, hatten die Soldaten schwere und verlustreiche
Rückzugsgefechte aus dem ungarischen Raum heraus zu
bestehen.

Das Panzerregiment 1 und das Panzerbataillon 343 verbinden
unter anderem zwei Tatsachen:

Beide Verbände wurden als eine der ersten ihrer Generation
aufgestellt, und beide dienten in der Folge mehrfach als Kader bei
der Neuaufstellung jüngerer Panzerverbände.

Das Panzerregiment 1 wird heute durch den Traditionsverband
des ehemaligen Panzerregiment 1 repräsentiert. In diesem
Verband haben sich ehemalige Panzersoldaten in vorbildlicher
Kameradschaft zusammengefunden und pflegen seit dem 14. Mai
1966 die Verbindung zu den Soldaten der neuen Panzertruppe.

Panzerregiment 16

 


Da die Kriegsereignisse, besonders der Russlandfeldzug, eine
ständig wachsende Bedeutung der Panzertruppe gezeigt hatte,
wurde die Vermehrung der Panzerverbände immer dringlicher. Im April 1941 wurde daher die I. Abteilung des PzRgt 1 aus
diesem Rgt herausgelöst und als PzAbt 16 der 116. ID unterstellt;
die 116. ID hatte als motorisierte Division während der Kämpfe in
der Kalmücken-Steppe 1942 den Ehrennamen "Windhund-Division" erhalten;
sie wurde 1943 zur 16. Panzerdivision umgerüstet. Nach Auffüllung und Umbenennung der Panzerabteilung 16 in
Panzerregiment 16 musste sich das Regiment im Jahre 1943 im
Verlaufe seines Einsatzes in Russland in der Panzerschlacht von
Kursk bewähren; später führte es - im Rahmen der Rückzugsgefechte
der Heeresgruppe Süd - erbitterte Gegen- und Entlastungsangriffe.

Im Westen wurde das Rgt dann ab Sommer 1944 in den
Abwehrkämpfen gegen die alliierte Invasion in der Normandie
eingesetzt und bewährte sich im Kampf gegen Luftlandetruppen
bei Arnheim/Holland wie auch in der verlustreichen Schlacht im
Hürtgenwald bei Aachen. Im Frühjahr 1945 schließlich unterlag
das Rgt in der Schlacht um den Ruhrkessel der gewaltigen
feindlichen Übermacht an Truppen und Material.

Das PzRgt 16 kann nicht auf eine Friedensgeschichte
zurückschauen. Es entstand während des Krieges aus einem
der ältesten PzRegimenter - PzRgt 1 - und die ehem. Soldaten des
PzRgt 16 fühlen sich auch heute noch ihrem "Stammregiment"
verbunden. Der Traditionsverband des Regiments zeigt noch
heute die enge kameradschaftliche Verbindung zwischen den
Soldaten, die unter schwierigsten Verhältnissen während des
Russlandfeldzuges zusammengeschweißt wurden und sich von
Anfang an in schweren Kämpfen zu bewähren hatten.


11. Garnisonsstadt Koblenz

Den Klang ihres Namens, den die Römer unter dem Eindruck des
Zusammenflusses von RHEIN und MOSEL für ihre militärische
Niederlassung wählten, hat die traditionsreiche Garnisonsstadt
KOBLENZ bis heute erhalten.

Seit jenen Tagen der Rheinübergänge Cäsars im Jahre 55 v.Chr.
beherbergte die Koblenzer Garnison Soldaten aller Rassen.
Im Laufe der 2000-jährigen hatten Römer,
Franzosen, Russen, Schweden, Spanier, Österreicher, Amerikaner,
Algerier, Senegalesen, Neuseeländer, Kanadier und viele andere
ihre Zelte am Rhein aufgeschlagen.

Nachdem 1814 das linke Rheinufer wieder deutsch und dem
Königreich Preußen angegliedert war, begann der Ausbau der
Festung EHRENBREITSTEIN mit der für damalige Verhältnisse
ungeheueren Summe von 24 Millionen Goldmark.

1824 kam dann unter der Herrschaft des preußischen Königs
Friedrich-Wilhelm III. als erster Verband das PiBtl 8 an den Rhein
und verblieb für 103 Jahre in der Garnison, die damals unter dem
Generalkommando von Neidhardt von Gneisenau geführt wurde.

Neben 8 Infanterieregimentern lag seit seiner Gründung im Jahre
1860 bis Okt. 1893 das Kaiserin-Augusta-Gardegrenadierregiment Nr 4,
das einzige Garderegiment, das jemals außerhalb des Bereichs des
Gardekorps BERLIN lag, in Koblenz. Mit den ersten Truppenteilen
in Koblenz gehörte seit Gneisenaus Zeiten das Husaren-Regiment
Nr 9 und das Feldartillerie-Regiment Nr 8 und 23. In den 70er und
80er Jahren besaß KOBLENZ sogar Marine-Garnison,
deren " Kriegsschiffe " " RHEIN " und "MOSEL " in Lützel lagen.

Gemessen an der vorherigen war die Koblenzer-Garnison nach
1936 klein.
Neben dem Stab der 34. Division lagen nur das InfRgt 80, das
ArtRgt 70 und das FlaRgt 39 in Koblenz.

Als im Februar 1957 die Panzer des damaligen PzBtl 5 unter
großer Anteilnahme der Bevölkerung in Koblenz einrollten,
begann ein der Geschichte der deutschen Garnison
in Koblenz.

Heute sind rund 12000 Soldaten in der größten deutschen
Garnisonsstadt in zehn großen Kasernen untergebracht. In
Koblenz befindet sich Korpskommando III die
Befehlszentrale für 68000 Soldaten.

Panzertruppen, Panzergrenadiere und die Haubitzen der Artillerie
teilen sich den begrenzten Standortübungsplatz mit Fernmeldern
und Pionieren.
Die Bundeswehr bedeutender Faktor der Rhein-Mosel Stadt geworden.

Ein kleines Zahlenspiel:

An Bundesvermögen sind hier ca. 17.000.000 DM veranlagt, ca.
22 000 Personen dieser Stadt erhalten von der
Bundeswehr direkt, nicht mitgerechnet die Ausgaben durch
Vergabe von Aufträgen an zivile Wirtschaftsunternehmen.
Ca. 3.400 Wohnungseinheiten sind durch Soldaten belegt, und ca. 5.300
private Fahrzeuge werden von Soldaten unterhalten.
In dieser Zahl sind nicht mitgerechnet die Bediensteten des
Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung.


12. Auflistung wichtiger Ereignisse des Pz-Btl 5 /143/343 von 1956-1992

03.09.1956
Unter Major Burmester als Kommandeur wird in Hohenfels ein Kader
von Offizieren und Unteroffizieren aufgestellt mit der Bezeichnung

Pz-Btl 5.


Das Bataillon gliedert sich in einer Stabskompanie, einer Versorgungs-
kompanie und 4 Kampfkompanien, die
M 47 ausgerüstet werden. 07.02.1957
Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung verlegt das Bataillon nach
Koblenz und zieht in die ehemalige Flak-Kaserne in Koblenz-Niederberg ein.

 


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01.04.1957
Durch Einberufung der ersten Wehrpflichtigen mit 12 monatiger Dienstzeit
erreicht das Bataillon seine geplante Sollstärke. Dezember 1957
Das Bataillon wird umgerüstet Panzer M 48A1.

28.03.1959
Durch die Umgliederung der Panzertruppe bedingt, muss das Bataillon
50% seines Personals an die Brigade abgeben und legt damit den Grund-
stock heutige Panzerbataillon 344. Vier Tage später am

01.01.1959
wird das PzBtl 5 im Zuge dieser Umgliederung in PzBtl 143 umbenannt.

30.06.1959
Kommandoübergabe von OTL Burmester an OTL Lambertz

Februar 1960
Das PzBtl 143 nimmt an seiner ersten Großübung, der Gefechtsübung
" Wintershild "teil.

10.10.1961
Der Mauerbau in Berlin führt zu einer Anhebung der Wehrdienstzeit
auf 18 Monate.

30.06.1962
Kommandoübergabe von OTL Lambertz an OTL Taulien

04.09.1962
Als drittes Bataillon der Bundeswehr verlegt das PzBtl 143 zum Schießplatz-
aufenthalt nach CASTLEMARTIN in Wales.

Okt 1963
Teilnahme an der Großübung " SPÄTLESE "

24.04.1964
Übergabe der Truppenfahne am 24.04.1964

Juni 1964
Der Bundesminister der Verteidigung verleiht den PzBtl 143 sein
Wappen, welches das Wappen der brandenburgischen Stadt

" NEURUPPIN "


darstellt. Okt 1964.
Das Bataillon erfährt eine Kampfwertsteigerung durch die Umrüstung auf
den Panzer M48A2c

12.06.1965
Die Tradition für das Infanterieregiment 143 wird übernommen.

30.09.1965
Kommandoübergabe von OTL Taulien an OTL Detzer

Januar 1966
Teilnahme an der Großübung " SILVERTALON "

14.05.1966
Das Bataillon wird Traditionsträger für das ehemalige PzRgt 1
ehemalige PzRgt 16.

Juni 1967
Der KPZ LEOPARD 1, seit langen herbeigesehnt, hält Einzug beim
PzBtl 143 und übertrifft selbst die kühnsten Erwartungen der Koblenzer
Panzersoldaten.

01.10.1968
Dem Bataillon wird erneut eine Abgabe befohlen. Diesmal ist es die
3.Kompanie, die de Weg nach HESSISCH-LICHTENAU antreten muß.

01.06.1969
Zwölf Jahre nach seinem Einzug verlässt das Btl wieder die FRITSCH-Kaserne
und findet Heimat in der in der AUGUSTA-Kaserne.

30.06.1969
Kommandoübergabe von OTL Detzer an OTL Scholze

Sept. 1969
Im Rahmen der 5. PzDiv nimmt das PzBtl an einer der größten Übungen der
Bundeswehr, dem "RÖSSELSPRUNG " teil.

07.04.1971
Kommandoübergabe von OTL Scholze an OTL Kiefer

01.10.1972
Die Wehrdienstzeit wird auf 15 Monate verkürzt.
Im Rahmen der Neuordnung der Ausbildung erfolgt eine Quartalsweise Auf-
füllung der PzKp. Neu ist aber auch, dass erstmals feldverwendungsfähige Soldaten die Grundausbildungseinheiten verlassen.

01.08-15.10.1973
Das Btl erhält den Auftrag, eine neue Gliederungsform, 10 Panzer pro
Kp, zu erproben im Hinblick auf eine evtl. bevorstehende Umgliederung
des gesamten Heeres.

15.03.1974
Kommandoübergabe von OTL Kiefer an OTL von Bonin

01.04.1974
Die 4. Kp des Btl wird gekadert und beginnt mit dem III. Quartal 1974 mit
der Ausbildung von Rekruten zu Richt-/ Ladeschützen bzw zum Sprechfunker.

16.09-20.09.1974
Mit seinen verbliebenen zwei PzKp nimmt das Btl an der Div-Gefechtsübung
teil.

24.03.1975
Kommandoübergabe von OTL von Bonin an OTL von Scheven

April 1975
Div-Gefechtsübung "SCHNELLER KREISEL "
Während des Truppenübungsplatzaufenthaltes in BERGER-HOHNE vom
25.-28.04.1975 nahm das PzBtl 143 an der Div-Gefechtsübung
" SCHNELLER KREISEL " teil.

10./11.07.1976
Feier zum 20-jährigen Bestehen des PzBtl 143.

16.09.-03.10.1976
Übungsplatzaufenthalt CASTLEMARTIN.

18.10.1976
Kommandoübergabe von OTL von Scheven an OTL Fieber

29.10.-06.11.1976
Übungsplatzaufenthalt BERGEN-HOHNE.

Januar 1977
Unterstellungswechsel der PzBrig 14 von der 5. PzDiv zur 12. PzDiv.

14.02.-22.02.1977
3./ 143 in der Vorbereitung für die CANADIAN ARMY TROPHY (Cat).

26.05.-13.06.1977
PzBtl 143 in SHILO/ MANITOBA Canada.
Durchführung der Übung " MANITOBA TRECK "

12.09-16.09.1977
Heeresübung 1977 " STANDHAFTE SCHATTEN "
PzBtl 143 im Schiedsrichterdienst.

12.11.1977
Übernahme der offiziellen Patenschaft über die 16. Groupe de CHASSEURS
aus Saarburg in Koblenz.

17.11.-30.11.1977
Übungsplatzaufenthalt Grafenwöhr.

16.12.1977
Übernahme der offiziellen Patenschaft über das 1th Bn 70 th Armor Tankers
WIESBADEN in Wiesbaden.

04.05.1978
Übungsplatzaufenthalt in Kanada " SHILO ".

01.11.1978
Der General a.D.Graf von Schwerin, ehemaliger Kommandeur der
Windhunddivision hält einen Vortrag über die Vorgeschichte der Entstehung der
Bundeswehr.

09.12.1978
Vereidigung am " DEUTSCHEN ECK ".

26.01.-07.02.1979
Teilnahme an Reforger 79

07.02-17.02.1979
Truppenübungsplatzaufenthalt in Grafenwöhr.

08.08.1979
Vereidigung am " DEUTSCHEN ECK ".

06.11.-10.11.1979
Erstmalige Teilnahme des Btl 143 an einer Div-Rahmenübung der
12. PzDiv.

23.01.-02.02.1980
Truppenübungsplatzaufenthalt in Grafenwöhr.

 


12 Zylinder, Köpfe abgenommen.


02.02.-05.02.1980
Rahmenübung PzBrig 14 "GROßE ROCHADE " 05.05.1980
Div-Rahmenübung der 12. PzDiv.

22.05.-12.06.1980
Truppenübungsplatzaufenthalt in "SHILO "

15.09-19.09.1980
Korpsgefechtsübung III.Korps "SANKT GEORG "

12.10.1980
Kommandoübergabe von Otl Fieber an Otl Fritsch

30.11.-15.12.1980
Truppenübungsplatzaufenthalt in Grafenwöhr.

21.04.-09.05.1981
PzBtl 143 verlegt auf den Truppenübungsplatz Baumholder.
Es wurden die 2., und 3. Kp in einer BtlGefÜb besichtigt

01.05.-03.05.1981
Brigade-Gefechtsübung.

18.05.-21.05.1981
Der Stab des Btl nimmt an der Rahmenübung des III.Korps 81 teil.

02.06-03.06.1981
Planübung/ Geländebesprechung des Btl.

13.08-05.09.1981
Die Masse des Btl 143 verlegt auf den Truppenübungsplatz
SHILO.

14.09.-23.09.1981
Teilnahme an der Gefechtsübung V.(US) Corps als Leitungs-und
Schiedsrichterdienst.

01.10.1981
Umbenennung PzBtl 143 In PzBtl 343.

03.10.1981
Das Btl feiert sein 25-jähriges Bestehen im Rahmen eines
Oktoberfestes.

04.01-18.01.1982
Das Btl verlegt auf den Truppenübungsplatz MÜNSINGEN.

26.04-28.04.1982
Offiziere des Btl nehmen am Truppenübungsplatzaufenthalt der
16. Groupe de Chasseurs (FR) in Cenjuers teil.

21.06-23.06.1982
Planübung / Geländebesprechung des Btl.

13.09-24.09.1982
Teilnahme des Btl an der GefÜb " CARBINE FORTRESS "VII (US) Corps.

20.10.-06.11.1982
Die Masse des Btl 343 verlegt auf den Truppenübungsplatz
CASTLEMARTIN.

23.04.-29.04.1983
Teilnahme des PzBtl 343 an der GefÜb " LASSALLE ".

05.06.-12.06.1983
Das PzBtl 343 verlegt auf den Truppenübungsplatz
Bergen-Hohne.

16.09.-23.09.1983
Teilnahme von Offizieren-und Unteroffizieren des PzBtl 343 im
Leitungs-und Schiedsrichterdienst an der Heeresübung
" WEHRHAFTE LÖWEN "

12.10-01.11.1983
Die Masse des PzBtl 343 verlegt nach Shilo / Kanada.

09.04.1984
Übernahme des ersten KPz " LEOPARD 2 " durch das Btl im Rahmen
eines Brigade-Appells.

24.04.-07.05.1984
Die Masse des Btl verlegt auf den Truppenübungsplatz Baumholder.

05.05.-07.05.1984
Offiziere des Btl unterstützen die Brig 34 im Leitungs-und Schieds-
richterdienst während der GefÜb " FESTER HANDSCHLAG ".

17.09.-20.09.1984
Brig-Rahmenübung.

26.09.1984
Kommandoübergabe PzBtl 343 von Otl Fritsch an Otl i,G. Dr Jorke.

28.10.-09.11.1984
Das Btl verlegt mit Masse auf den Truppenübungsplatz Bergen-Hohne.

11.03.-15.03.1985
Technische Prüfstufe " C ", dabei Abgabe der letzten KPz Leopard 1
des PzBtl 343.

15.05.1985
Btl-Geländelaufmeisterschaft.

29.05.-07.06.1985
Das Btl verlegt auf den Truppenübungsplatz Baumholder.

29.08.1985
Btl-Sportfest "BUNTER RASEN " 85

10.09-12.09.1985
Teilnahme der Offiziere/Unteroffiziere an der Rahmenübung der
PzBrig 34

26.10.-01.11.1985
Die Masse des Btl verlegt auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

Ab 01.11.1985
Die neue Generation der Funkgeräte, die Geräte SEM 80/90
werden im Kpz Leopard 2 eingebaut.

26.02.-09.03.1986
Das Btl verlegt mit Masse auf den Truppenübungsplatz Bergen.

15.03-16.03.1986
Geländebesprechung des Btl.

31.05.1986
Das PzBtl 343 feiert im Rahmen eines " Tag der offenen Tür " sein
30-jähriges Bestehen.

15.08.-07.09.1986
Das Btl verlegt mit Masse auf den Truppenübungsplatz Baumholder.

28.11.1986
Kommandoübergabe von OTL Dr. Jorke an OTL Atzinger

15.01.-31.01.1987
Truppenübungsplatzaufenthalt der 3./ PzBtl 341 in Baumholder.

09.06.-21.06.1987
Das PzBtl 343 verlegt auf den Truppenübungsplatz Bergen-Hohne,
führt die BtlGefÜB " GRAUER KEILER " durch und nimmt an der
DivGefÜb teil.

07.09.-17.09.1987
Das Btl verlegt auf den Truppenübungsplatz " CASTLEMARTIN ".

03.01.-11.01.1988
Das Btl verlegt auf den Truppenübungsplatz Bergen und führt die
BtlGefÜb " FUCHSJAGD 88/1 "durch.

06.04.-07.04.1988
Planübung/Geländebesprechung " KASSELER BERGE ".

02.05.-04.05.1988
Offiziere des Btl nehmen an einer kombinierten Planübung/
Geländebesprechung der PzBrig 34 teil.

06.05.1988
Bataillonsgeländelauf-Meisterschaften auf dem REMSTECKEN

24.05.-31.05.1988
Truppenübungsplatzaufenthalt der 2./PzBtl 343 beim amerikanischen
Partnerbataillon 4-34 Armor in GRAFENWÖHR

31.05.1988
Gefechtsvorführung, dynamische Waffenschauder 3./PzBtl 343 vor
Westpoint-Kadetten/amerikanischen Parlamentsassistenten;
abends: Grillbiwak auf KÜHKOPF gemeinsam mit einer
Abordnung Offz/Fw des 4-34 Armor.

06.06.-10.06.1988
Truppenübungsplatzaufenthalt der 3./PzBtl 343 beim
Belgischen Partnerbataillon 2. Rgt Gidsen in ALTENRATH

05.07.1988
Bataillonssportfest mit Abordnungen 4-34 Armor und
2. Rgt Gidsen

01.08.-05.08-1988
Grundausbildungsbiwak der 3./PzBtl 341 gemeinsam mit
16°Groupe de Chasseurs auf dem StOÜbPlatz SAARBURG

18.08.1988
Historische Geländebesprechung die
"Schlacht im HÜRTGENWALD"

24.08.-02.09.1988
Truppenübungsplatzaufenthalt BAUMHOLDER mit
Bataillonsgefechtsübung "FUCHSJAGD 88/2" und weiter-
führendem Gefechtsschießen "WILDE KATZ" (PzGren, Art, Mrs).
Zeitweise unterstützten die Sconts
die MRTS des 4-34 Armor.

15.09.1988
Kommandoübergabe von OTL Atzinger an OTL Polenz

31.03.1991
Kommandoübergabe von OTL Polenz an OTL Drews

30.06.1991
Auflösung 3. /PzBtl 343 mit Entlassung der letzten GWDL

30.09.1991
Auflösung 2./PzBtl 343 mit Abschluss der letzten AGA

Okt. 1991
Oktoberfest anlässlich des 35jährigen Bestehen des PzBtl.

21.11.-30.11.1991
TrpÜbPl Bergen mit 4./PzBtl 343 und 3./PzBtl 341 und 1. Kp/PzBtl 343
letztes Kp-Gefechtsschießen mit 4. Kp auf SB 21 am 29.11.1991

31.01.-07.02.1992
Letzter TrpÜbPl-Aufenthalt mit 1. Kp 343 - 4. Kp 343 und 3. Kp 341
in Baumholder. Abschließendes Zug-Gefechtsschießen 3./341 auf
SB 35 ( letzter Schuß )

24.02.1992
Verladung der letzten zwei Kpz Leopard 2 für PzAufklBtl 12

31.03.1992
Auflösung 4. Kp PzBtl 3./343 und 3. Kp PzBtl 3./341; zugleich Ende
der Ausbildung im PzBtl 343

 

Batallionsbefehl 7/92 vom 01.04.1992
Batallionsbefehl 15/92 vom 23.07.1992

Ausserdiensstellung des PzBtl 343 am 18.09.1992.